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Bundesweiter Warntag am 10. September

Pressemitteilung der Stadt Langen

Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung werden am Donnerstag, 10. September, 11 Uhr, im ganzen Land die Sirenen getestet. Der Probealarm sollen die Bedeutung der Signale bekannt machen, die die Bevölkerung bei großen Schadenslagen warnen. Dazu werden sich überall zwischen Alpen und Küste Warn-Apps melden, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. Der Beginn des Tests wird mit einem auf- und abschwellenden Heulton für die Warnung ausgelöst. Es folgt anschließend der einminütige Dauerton als Entwarnungssignal. In Langen gibt es elf Sirenen, sie befinden sich auf der Albert-Einstein-Schule (Berliner Allee), dem Kulturhaus Altes Amtsgericht (Darmstädter Straße), dem Forsthaus (Dieburgerstraße) an der Elbestraße, Im Ginsterbusch, an der Paul-Ehrlich-Straße, der Steubenstraße, auf der Wallschule (Wallstraße) und dem Rathaus (Südliche Ringstraße).

Neben den Sirenen stehen auch spezielle WarnApps zur Verfügung. Dabei nutzt das Land Hessen sowie die weit überwiegende Mehrzahl der hessischen Landkreise das System hessenWARN (beziehungsweise den kompatiblen Vorläufer KatWarn). Die kostenlose App bietet neben den bewährten Alarmierungen vor unerwarteten Gefahrensituationen (Bombenfunde, Großbrände mit Gefahrenstoffreizung, Unwetterwarnungen, terroristischen Anschlägen und mehr) weitere wichtige Alarmierungsfunktionen. Nutzer können Informationen zu Cybersicherheitswarnungen, Produktrückrufe, Erdbebeninformationen oder Schulmeldungen erhalten. Sie lassen sich je nach persönlichem Bedürfnis innerhalb der App ein- und ausschalten.

In Zeiten sogenannter Fake News ist es für das Land von zentraler Bedeutung, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Fall einer konkreten Bedrohung schnell und verlässlich informieren können. Selbstverständlich erfolgt anlässlich des bundesweiten Warntages am 10. September auch die amtliche Gefahreninformation sowie die Entwarnung über hessenWARN.