Einsatzreiches Wochenende fordert Feuerwehr LangenMontag, 17. August 2026
Einsatzreiches Wochenende fordert Feuerwehr Langen
15 Einsatzlagen in rund 34 Stunden – zeitweise rund 50 Einsatzkräfte und zehn Fahrzeuge parallel im Einsatz
Ein besonders einsatzreiches Wochenende liegt hinter den Einsatzkräften der Feuerwehr Langen. Bereits in der vorangegangenen Woche waren die ehrenamtlichen Kräfte mehrfach gefordert. Neben anderen überörtlichen Unterstützungen waren eine Löscheinheit für Waldbrände (die sogenannte „Handcrew“) und eine Führungskomponente rund 13 Stunden bei einem Waldbrand in Rodenbach im Main-Kinzig-Kreis im Einsatz gewesen.
Ab Samstagmittag um 13:49 Uhr folgten innerhalb von rund 34 Stunden insgesamt 15 Einsatzlagen. Mehrere Einsätze liefen dabei parallel oder gingen nahtlos ineinander über. Neben Einsätzen, wegen unklarer Rauchentwicklungen oder Unterstützungen für den Rettungsdienst, forderten mehrere überörtliche Einsätze sowie ein Vegetationsbrand im eigenen Einsatzgebiet die ehrenamtlichen Brandschützer.
Am Samstag unterstützte die Feuerwehr Langen zunächst die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf mit drei Fahrzeugen bei einem größeren Vegetationsbrand. Am Nachmittag folgte ein rund 3.200 Quadratmeter großer Waldbrand östlich des Langener Waldsees, wobei sich die Einsatzmaßnahmen über mehrere Stunden hinzogen, da umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten.
Noch während des laufenden Waldbrandes wurde die Atemschutznotfalleinheit zu einem ausgedehnten Brand im Bereich einer Reitanlage nach Heusenstamm alarmiert. Hier unterstützten im Einsatzverlauf mehrere Trupps die Brandbekämpfungsmaßnahmen. Zusätzlich kam das Tanklöschfahrzeug zur Sicherstellung der Wasserversorgung zum Einsatz. Die Einsatzbereitschaft war erst gegen 03:00 Uhr wieder vollständig wiederhergestellt.
Am Sonntag folgte um 10:00 Uhr die planmäßige Brandnachschau am Waldsee mit weiteren Nachlöscharbeiten, wobei die Einsatzkräfte bereits im Voraus zu einer Brandmeldung in das Industriegebiet alarmiert waren. Mehrere Meldungen über mögliche Rauchentwicklungen und Brandereignisse sorgten im weiteren Tagesverlauf erneut für ein größeres Kräfteaufgebot. Zur Erkundung wurde dabei wiederholt die Drohne der Feuerwehr Dreieich eingesetzt.
Unmittelbar anschließend wurden ein Löschzug und die Atemschutznotfalleinheit zu einem Brand in einer Werkstatthalle nach Egelsbach angefordert. Dort unterstützten die Langener Kräfte bei der Brandbekämpfung und stellten gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften den Grundschutz für beide Kommunen sicher.
Um 23:49 Uhr am Sonntag erfolgte dann die letzte Alarmierung für das Wochenende. Zu Spitzenzeiten befanden sich seitens der Feuerwehr Langen rund 50 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen gleichzeitig im Einsatz.
Auch nach den Einsätzen blieb einiges zu tun: Fahrzeuge und Ausrüstung mussten wieder einsatzbereit gemacht, Schutzkleidung aufbereitet und die Einsätze nachbereitet werden. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft liefen bereits zwischen den Einsätzen und wurden am Montag intensiv fortgesetzt.
Stadtbrandinspektor Christian Buchold bedankte sich am Montag bei allen Einsatzkräften für ihren „zielstrebigen, absolut professionellen und phänomenalen Einsatz am Wochenende“, insbesondere angesichts der teils schweißtreibenden Temperaturen. Das Wochenende habe in voller Intensität gezeigt, wie wichtig die Einsatzbereitschaft und das große Engagement der ehrenamtlichen Kräfte für den Brandschutz in Langen und darüber hinaus sind.
Miteinander. Professionell. Engagiert. Im Einsatz für Langen.