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Einsatzabteilung

Erfolgreiche interkommunale AtemschutzausbildungSonntag, 15. März 2026

Erfolgreiche interkommunale Atemschutzausbildung

Gemeinsamer Workshop Atemschutz

Am Samstag, den 14. März 2026, führte die Feuerwehr Langen gemeinsam mit der Feuerwehr Dreieich-Sprendlingen einen Workshop zum Thema Atemschutz durch. Insgesamt nahmen rund 25 Einsatzkräfte an der Ausbildung teil.

Nach der Begrüßung durch die Ausbilder der Feuerwehr Langen startete der Ausbildungstag um 09:00 Uhr mit einer Stationsausbildung, in der verschiedene Schwerpunkte rund um Atemschutzsicherheit und das Vorgehen bei Atemschutznotfällen behandelt wurden.

Am Vormittag wurde an einer Station der Fokus auf Technik und Selbstkontrolle gelegt. Neben Atemtechniken zur Reduzierung des Luftverbrauchs im Einsatz wurde insbesondere das sichere und routinierte Arbeiten unter Stressbedingungen trainiert. Hierzu gehörte unter anderem das Stechen und Lösen von Knoten mit nicht angeschlossenem Lungenautomaten. Ziel war es, die Handhabung der Mitteldruckleitung - insbesondere das An- und Abkuppeln - zu festigen und gleichzeitig die Stressresistenz zu erhöhen.

Parallel dazu wurde an einer weiteren Station ein Skilltraining zur Atemschutznotfallrettung durchgeführt. Neben der Vorstellung und dem Vergleich verschiedener Rettungstechniken stand die praktische Anwendung im Vordergrund. Hierbei kamen unter anderem die Rettungsschlinge „Rhino-Evac“ sowie die Atemschutznotfalltasche zum Einsatz. Ergänzend wurde die initiale Versorgung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers trainiert.

Im weiteren Verlauf des Workshops folgten zwei zusätzliche Ausbildungsstationen. Beim Szenariotraining „Atemschutznotfall“ wurden die Sicherheitstrupps, bestehend aus zwei bis drei Einsatzkräften, mit unterschiedlichen Einsatzlagen konfrontiert. Die Bandbreite reichte von verunfallten Geräteträgern bis hin zu Zwangslagen, aus denen die Betroffenen unter einsatznahen Bedingungen gerettet werden mussten.

Die vierte Station befasste sich mit dem Themenbereich „Special Rescue“. Neben dem sogenannten „Denver Drill“, bei dem die Rettung eines verunfallten Geräteträgers durch ein enges Fenster trainiert wurde, wurde auch der „Nance Drill“ zunächst theoretisch vermittelt und anschließend praktisch dargestellt. Hierbei lag der Schwerpunkt auf Rettungstechniken aus schwer zugänglichen Bereichen, beispielsweise aus engen Lichtschächten mittels Seiltechnik.

Gegen 14:00 Uhr konnte der Workshop durch den Leiter Atemschutz sowie das Ausbilderteam beim gemeinsamen Mittagessen beendet werden.

Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fielen durchweg positiv aus. Insbesondere der hohe Praxisanteil, die realitätsnahen Szenarien sowie der interkommunale Austausch wurden hervorgehoben.


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