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Dehnfugenbrand

Am 25.03.13 um 18:36 Uhr wurde der Zentralist der Feuerwehr Langen von der Deutschen Flugsicherung über eine Rauchentwicklung auf dem Dach der Energiezentrale informiert. Zuvor waren in diesem Bereich entsprechende Dacharbeiten durchgeführt worden.

 

Die Zentrale Leitstelle in Dietzenbach alarmierte die Langener Feuerwehr und einen RTW zur Bereitstellung.

 

Die Kräfte vor Ort stellten eine massive Rauchentwicklung im Dachbereich aus einer Dehnfuge fest. Des Weiteren drang Rauch in die Leitwarte der Energiezentrale ein. Die Energiezentrale stellt die Energieversorgung für die Deutsche Flugsicherung sicher.

 

Durch die Feuerwehr wurden Brandbekämpfungsmaßnahmen mittels eines Hohlstrahlrohres mit Schaumzusatz eingeleitet. Obwohl gezielte Löschmaßnahmen durchgeführt wurden, drang Löschwasser in die Leitwarte der Energiezentrale ein. Die Einsatzleitung reagierte sofort und konnte dadurch den Betrieb weiter gewährleisten. Mehrere Wassersauger und Tauchpumpen wurden zur Beseitigung des eingedrungenen Löschwassers eingesetzt.

 

Da das Schaum- Wassergemisch die eingesetzten Wassersauger sehr schnell an ihre Grenzen brachte, wurde von der Feuerwehr Neu-Isenburg Schaumzersetzer angefordert.

 

Der gesamte Bereich wurde mit mehreren Wärmebildkameras kontrolliert. Nach über fünf Stunden war der Einsatz abgeschlossen.

 

Am 26.03.13 um 08:11 Uhr wurde die Langener Wehr erneut zur oben genannten Einsatzstelle beordert. Wieder drang Rauch aus der betroffenen Dehnfuge.

 

Die Öffnung der Dehnfuge wurde deutlich vergrößert (die Fuge ging mehrere Meter in die Horizontale und in die Vertikale).

 

Dank „unkonventioneller Löschmethoden“  und einer speziellen Kamera der Berufsfeuerwehr Frankfurt, die uns dankeswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde, konnte der Brandherd lokalisiert und präzise abgelöscht werden. Durch diese Maßnahmen konnte ein erneutes Eindringen von Löschwasser in die Leitwarte verhindert werden.