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Kellerbrand: Menschenleben in Gefahr

Die Langener Feuerwehr wurde am Donnerstag, den 11. Dezember, um 20:50 Uhr zu einem Kellerbrand in die Straße „Am Belzborn“ alarmiert. Als das erste Löschfahrzeug und der Führungsdienst nach nur fünf Minuten an der Einsatzstelle eintrafen, war der Treppenraum stark verraucht. Aus der Hauseingangstür des viergeschossigen Wohnhauses schlugen bereits Flammen. An dem Objekt werden zurzeit Bauarbeiten durchgeführt. Dadurch bedingt ist die Fassade ganzheitlich eingerüstet. Das erschwerte die Übersicht zusätzlich.

An einem der Fenster machte sich eine Person durch Hilferufe bemerkbar. Der diensthabende Zugführer erhöhte das Alarmstichwort umgehend und forderte den 2. Löschzug der Feuerwehr Langen sowie weitere Einheiten des Rettungsdienstes an.

Währenddessen leitete das erste Löschfahrzeug die Brandbekämpfung sowie die umfangreiche Sicherung der in dem Haus befindlichen Personen ein. Des Weiteren wurden adäquate Entrauchungs- und Rauchschutzmaßnahmen mit Überdrucklüftern und Rauchverschlüssen getroffen.  Der Angriffstrupp konnte den Brand im Kellerbereich schnell unter Kontrolle bringen und eine Brandausbreitung auf die üblichen Kellerräume verhindern. Aufgrund der ineinandergreifenden Maßnahmen war die Rettung von drei Personen mit Fluchthauben nach kurzer Zeit möglich. Diese wurden dem Rettungsdienst übergeben.

Im Anschluss wurden der Brandschutt zum Kontrollieren aus dem Inneren geräumt und alle 12 Wohnungen entraucht. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Gebäude bis zur Brandursachenermittlung von der Polizei gesperrt und versiegelt.

Die Feuerwehr Langen war mit insgesamt zwei Löschzügen und mehr als 40 Einsatzkräften vor Ort.

Der vom Brand beaufschlagte Treppenraum
Der 1. Stadtrat erkundigt sich direkt an der Einsatzstelle
Abgesuchte Wohnungen werden entsprechend markiert
Der stark in Mitleidenschaft gezogene Teppenraum
Sicherung von Wohnung mittels Rauchverschluss