Startseite

Über 100 Einsätze in einer Woche

Von Montag bis Freitagmittag waren die Einsatzkräfte bereits zu 15 Einsätzen ausgerückt. Ein Unwetter, welches dann am Freitagnachmittag über das Stadtgebiet zog, führte ab 16:24 Uhr zu einem massiven Einsatzaufkommen. Durch Blitzeinschläge brannten gleich zu Beginn drei Gartenhütten. Diese wurden von drei Trupps unter Atemschutz gelöscht. Mit dem heftigen Regen kam es noch währenddessen im gesamten Stadtgebiet zu vollgelaufenen Wohnungen und Kellern. Bis kurz vor 23 Uhr wurden 80 Einsatzstellen abgearbeitet. Insgesamt waren weit über 60 Einsatzkräfte der Langener Feuerwehr mit 13 Fahrzeugen im Einsatz.  Sechs Einheiten aus Neu Isenburg  und Zeppelinheim unterstützten die Feuerwehr Langen.

Um 22:59 meldeten Anwohner eines Mehrfamilienhauses einen undefinierbaren Geruch im Hausflur sowie Reizungen der Atemwege. Die Einsatzkräfte sicherten den Bereich und führten Messungen durch. Diese blieben ohne Befund. Neben den Kräften aus Langen wurde der Messzug des Kreises Offenbach tätig.

Weniger als 12 Stunden später erreichten dutzende Notrufe die Leitstelle. In der Ohmstraße brannte es in einem Anbau einer Lagerhalle. Die schwarze Rauchsäule war noch vor dem sofortigen Ausrücken der ersten Kräfte weithin sichtbar. Aufgrund des Meldebildes wurden, neben der Feuerwehr Langen, auch die Feuerwehren aus Egelsbach, Dreieich und Neu Isenburg mit jeweils einem Löschzug an die Einsatzstelle beordert.

Die Besatzung des HLF 20-16, dem ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle, nahm umgehend 2 C-Hohlstrahlrohre vor, um ein Übergreifen der Flammen auf die Lagerhalle zu verhindern. Zudem verschafften sich die Trupps mit einem hydraulischen Türöffner Zugang zu dem Anbau, um die Innenbrandbekämpfung einzuleiten. Hierbei zeigte sich erneut das effektive Zusammenspiel der Hohlstrahlrohre und der Schaumzumischeinrichtungen. Die Besatzung des zweiten Löschfahrzeuges unterstützte die Tätigkeit im Inneneren und riegelte die Lagerhalle mit einem weiteren C-Hohlstrahlrohr ab. Zeitgleich gingen die Drehleiter und der Teleskopmast mit jeweils einem Wenderohr in Stellung, um die Riegelstellung zwischen Anbau und Lagerhalle von außen zu unterstützen.

Das TLF 4000 versorgte den Abschnitt mit der notwendigen Wasserlieferung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Egelsbach kontrollierten den inneren Bereich des Hauptgebäudes und sicherten mit einem C-Hohlstrahlrohr die Räumlichkeiten, welche zu dem Ereignisabschnitt offen lagen.

Durch die sofort eingeleiteten Maßnahmen konnte der Schaden auf den ursprünglichen Ereignisbereich begrenzt werden. Verletzt wurde niemand. Während dem Einsatz führte der Messzug des Kreises Offenbach Luftmessungen durch. Ein zweites Mal innerhalb von 12 Stunden waren alle Einheiten der Feuerwehr Langen ausgerückt.

Neben den eher außergewöhnlichen Einsätzen, mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte am Wochenende zu 3 weiteren Meldungen im Stadtgebiet ausrücken. 

Die Rauchentwicklung
Massive Rauchsäule...
...noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr
Die erste Staffel mit dem sofortigen Einleiten der Löschmaßnahmen
Die Tür zum Brandraum wird gewaltsam geöffnet
Die Brandbekämpfung ist im Gange
Der hintere Bereich des Objektes
Der Teleskopmast geht neben der Drehleiter in Stellung
Der Wenderohreinsatz...
...wird über das TLF gespeist
Die Wenderohre wurden zum Halten...
...des Brandabschnittes eingesetzt.
Rauchentwicklung im gehaltenen Bereich
Trupps während der Nachlöscharbeiten
Der Lagerbereich
Bereitstellungsraum
Die massiv beaufschlagten Ölfässer
Das Innere des Hauptgebäudes wurde von den Kräften aus Egelsbach gesichert